Tokyo - Ginza

 Als Kontrast zu den traditionellen Plätzen und Bauwerken möchten wir Ihnen in diesem Blog das Tokyoter Stadtgebiet Ginza vorstellen, quasi als das „Geschäftsviertel“ Tokyos. Mondäne Boulevards werden Sie aber vergeblich suchen. Die Geschäftswelt erschließt sich einem vor allem in den Kaufhäusern, Theatern, Restaurants, Ausstellungsräumen, Kunstgalerien, Hotels und ganz besonders in diversen exklusiven Clubs, die sich in den Seitenstraßen befinden. Als Nobel-Kaufhäuser erwähnenswert sind u.a. das WAKO und das Mitsukoshi an der Kreuzung Chuo-Dori und Harumi-Dori.

Bei diesen beiden Benennungen möchten wir es belassen. Die Auflistung aller berühmter wie imposanter Lokalitäten würde hier den Rahmen sprengen.
Wobei Ginza allerdings auch durch eine Aneinanderreihung von Geschäften exklusivster Weltmarken und berühmten traditionellen Geschäften besticht, was das Ganze noch interessanter aussehen läßt. 
Japan an sich ist nicht gerade billig, dazu passt, dass Sie in den bereits erwähnten Clubs in den zum Teil namenlosen Seitenstraßen problemlos ein Vermögen ausgeben können.

Soviel zur Einleitung, jetzt zum geschichtlichen Teil:Das Gebiet, auf dem sich Ginza befindet, gehört zu den ersten Gebieten überhaupt, die der Tokyoter Bucht abgerungen wurden. In der Bezeichnung „Ginza“ stecken die Silben „Gin“, das bedeutet so viel wie „Silber“ und „Za“, was so viel wie „Ort“ bedeutet. Im mittelalterlichen Japan wurden drei Münzsysteme auf der Basis von Gold, Silber und Kupfer verwendet. Zur Zeit des Shoguns Tokugawa Ieyasu wurde das bestehende Münzsystem vereinfacht und es wurden nur noch Silbermünzen geprägt. Die Prägeanstalt selbst wurde 1612 von Sunpu nach Ginza verlegt. Heute befindet sich die Münze in Nihonbashi.

Noch etwas ganz Spezielles:

Am südöstlichen Rand von Ginza, am Ufer des Sumidagawa, befindet bzw. befand sich der große Tsukiji-Fischmarkt. Bis 2017 konnte man noch eine Führung buchen, bei der man direkt durch die Hallen samt „Produktionsanlagen“ geführt wurde. Hier wurden pro Tag ca. 1000 Thunfische verkauft und der Markt war jeden Tag ausverkauft. Direkt neben dem Fischmarkt befinden sich zahlreiche Sushi-Bars, hier bekommen oder bekamen Sie die absolut besten Sushi-Gerichte.

2017/2018 sollte der Fischmarkt umziehen, von diesem Zeitpunkt an kann man nur noch Führungen über Tribünen hinter Glas buchen.

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